Kinder & Jugendliche


 

Die Beiträge auf dieser Seite fokussieren sich auf die Rolle der Kinder und Jugendlichen in der Pandemie.

 

Besprochen werden zwei Rubriken, darunter psychische Kollateralschäden der verordneten Maßnahmen sowie verschiedene gesellschaftliche Perspektiven auf diese Problematik. Unter Letzteren finden Sie im Übrigen auch Ansätze für Eltern.

 

Reinlesen lohnt sich also!

Kollateralschäden der Maßnahmen


Ein aktueller Artikel aus dem Hessischen Ärzteblatt zu Notwendigkeit der Maßnahmen an Schulen. 'Narrative und Angst statt Erfahrung und Evidenz' (ab S. 22): hier


Der Psychologe Ahmad Mansour spricht bei Viertel nach Acht von einem psychischen "Long-Covid" unter Kindern. hier


In Spanien hat die Zahl der Selbstmordversuche unter jungen Menschen um 250 % zugenommen. hier

Von einem dramatischen Anstieg der Zahl der Selbstmordversuche bei Kindern berichtet auch Prof. Christoph Dohna-Schwake, Leiter der Kinder-Intensivstation der Essener Uniklinik. Er beobachtete eine Vervielfachung auf 500 Fälle zwischen März und Mai 2021. hier (Westfälische Rundschau) und hier (Kölner Stadtanzeiger)

Report24 berichtet hier von einer Verdreifachung der Zahl im Vergleich zu vorigen Jahren. 

Eine österreichische Studie berichtet eine Verfünf- bis Verzehnfachung bei Symptomen für Schlafstörung, Angst und Depression unter Schülern. hier

 

Einen Überblick über die aktuelle psychische Situation junger Menschen liefert Boris Reitschuster: hier


In diesem Artikel werden die gravierenden Auswirkungen, die die Corona-Bestimmungen auf Kinder und Jugendliche haben, aufgezeigt. hier. Auch Thomas Fischbach, Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte, warnt vor den "alarmierenden Folgen" der Maßnahmen für die Kinder: hier 

Auch der SWR berichtet von steigenden Zahlen bei psychischen Erkrankungen (z. B. Essstörung, Depression, ADHS, Angst- und Zwangsstörung) unter Minderjährigen. Die Prävalenz psychischer Störungen sei auf 30 % gestiegen (vor Corona: 18 %). hier


Eine Studie in englischer Sprache über die kognitive Entwicklungsverzögerung bei Kleinkindern während der Pandemie finde Sie hier.  Steve Krisch berichtet in englischer Sprache von einer US-amerikanischen Studie, die einen IQ-Abfall um 22 Punkte bei während der Pandemie geborenen Kindern beobachten konnte. Als mögliche Begründung wird eine reduzierte Interaktion und Stimulation durch einschränkende Maßnahmen herangezogen: hier. Die Originalstudie finden Sie hier


Eine breit angelegte Studie der Universität Witten/Herdecke in englischer Sprache über das Maskentragen bei Kindern: hier

Interessant ist auch die auf der Seite rot eingeblendete "Editorial Note". Die darin angesprochenen Limitationen der Studie sind durchaus ernst zu nehmen, der letzte Satz jedoch lässt aufhorchen. Ohne Quelle wird konstatiert, dass Masken für Kinder ab zwei Jahren als sicher angesehen werden. Punkt.


Die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit in Mannheim zum Thema Belastung von Jugendlichen während des Shutdowns: hier


Der Journalist Christian Euler im Gespräch mit dem Facharzt für öffentliches Gesundheitswesen und Epidemiologie Dr. Friedrich Pürner unter anderem über die schädlichen Folgen der Maßnahmen für Kinder ("Wir werden den Kindern mehr schaden, als es sich einige überhaupt vorstellen können."): hier


Die Journalistin Sina Riebe zu den psychischen Folgen der Lockdowns für Kinder: hier 


Prof. Dr. Christof Kuhbandner, Inhaber des Lehrstuhls Pädagogische Psychologie an der Universität Regensburg, mit seiner Stellungnahme zu Nebenwirkungen und Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen an Schulen: hier


Die WELT-Redakteurin Sabine Menkens berichtet über 'Vernachlässigung, Gewalt, Missbrauch – das Kinderleid im Corona-Jahr': hier


Vom Journalisten Christian Euler ein Gespräch mit dem Pädagogen Maurice Janich über die Isolation: hier


Die Journalistin Lara Schmidler im Interview mit dem Augsburger Kinder- und Jugendtherapeuten Rubén Molina ("Ich fürchte, uns erwartet eine zweite Pandemie"): hier


Interview mit Gottfried Maria Barth, stellvertretender Ärztlicher Direktor der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Tübingen, berichtet über seine Erfahrungen: hier


Jan Schäfer im zweiminütigen Auszug zur angstinduzierenden und irreführenden Berichterstattung in Bezug auf Kinder. hier


Gesellschaftliche Perspektive


Kinder mit Freunden sind stärker! Ein Interview mit Gerald Hüther zu diesem Thema: hier

...und ein weiteres Interview mit Gerald Hüther zum Thema "Denkt denn keiner an die Kinder?": hier

...und wer lieber liest: noch ein Hüther-Artikel im Fokus zum Thema "Eltern stehlen Kindern wichtigste Erfahrung der Kindheit": hier

Eltern stehlen Kindern wichtigste Erfahrung der Kindheit
Eltern stehlen Kindern wichtigste Erfahrung der Kindheit
Eltern stehlen Kindern wichtigste Erfahrung der Kindheit
Eltern stehlen Kindern wichtigste Erfahrung der Kindheit

Alexandra Bolender und Juliane Sprunk stellen in Gunnar Kaisers Podcast ihr Online-Training "Starke Eltern, starkes Schuljahr" vor, welches für Eltern im Hinblick auf die aktuelle Situation ein breites Spektrum von kommunikativen, lösungsorientierten Hilfen anbietet, wie zum Beispiel das Aufklären der Fragen: 

  • Welche Rechte können Eltern für sich und ihre Kinder in Anspruch nehmen? 
  • Wie können Eltern erfolgreich in Kommunikation mit Schulen und anderen Eltern treten und Konflikte vermeiden?

Hier geht es zur Sendung bei Gunnar Kaiser auf Spotify.

 

Ergänzend finden Sie hier ein Interview Bolenders und Sprunks bei Maurice Janich (Pädagoge und Visualisierungstherapeut). Die Homepage von Alexandra Bolender zum "Erfolgsprojekt Familie" finden Sie hier.


Die österreichische Journalistin Edith Brötzner interviewt Dr. phil. Merith Streicher, ganzheitliche Therapeutin und Mag. Elisabeth Mayerweck, klinische Psychologin zum Thema "Die verlorene Generation und die verstummte Revolution": hier


Der Journalist Wolfgang Jeschke mit einer Reflexion über die "Epoche der legitimierten Kindesmisshandlung": hier


Wie erleben Schulleiter und Schulleiterinnen die Situation an ihren Schulen? Wie gehen sie mit den Maßnahmen, Veränderungen und angestautem Frust um? Der Hörbeitrag "Schulen in der Corona-Zeit" des Radiosenders NRWision ist in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Bergische Welle e.V. entstanden: hier

Passend hierzu eine Kurzdoku von Oval Media über das Erleben einer Schulleiterin: hier.